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Kundendienst im Callcenter-Zeitalter

22.01.2010

Irgendwie fühle ich mich vom Service-Mitarbeiter bei Versatel schon vorsätzlich verarscht, wenn er eine konkrete Anfrage mit folgenden Textbausteinen beantwortet:

vielen Dank für Ihre Nachricht.
Hiermit beziehen wir uns auf Ihre unter der Bearbeitungsnummer xxx eingegangene E-Mail.

Da wir großen Wert auf Kundennähe und eine hohe Qualität bei der Bereitstellung unserer Dienste legen, bedanken wir uns für Ihre Rückmeldung.

Sollten Sie Rückfragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag.

No butterflies were harmed in the making of this film

13.12.2009

(Via Christoph)

Rrrrrrrrrroarrr!

3.11.2009

(Via Christoph)

Will Ex-Premiere “Sky” seine Abonnenten austauschen?

12.10.2009

Früher war die Welt in Ordnung. “Aus Raider wird Twix, sonst ändert sich nix!” hieß es da.

Heute ist alles anders: Aus Premiere wurde Sky – und das kostet 65,33% mehr.

Sky will monatlich 32,90 statt 19,90 Euro von meinem Konto abbuchen, also wurde mein Vertrag zum Ende des Jahres gekündigt. Und weil die Marketing-Abteilung dort offenbar keine Argumente für das eigene Produkt hat, wurde auch darauf verzichtet, mir bei der Gelegenheit ein neues Angebot zu unterbreiten.

Ist OK. So spare ich ja immerhin gleich 100% :-)

Ich frage mich allerdings, wie das Unternehmen bis Ende kommenden Jahres bis zu 900000 neue Abonnenten gewinnen will, wenn nicht mal versucht wird, die alten zu halten?

Update (25.10.): Gestern kam dann das Werbemailing hinterher. Samt Killer-Feature: 12 Monate Sport-Paket inklusive, wenn ich einen neuen Vertrag abschließe. Ganz toll. Dumm nur, dass mich das nullinger interessiert.

Update (5.11.): Gestern wurde telefonisch nachgefasst. Ich reagiere ablehnend und begründe das mit der drastischen Preissteigerung. Man habe nachgebessert, erwidert die Frau am anderen Ende. Wenn ich jetzt meinen Vertrag verlängere, zahle ich bis Februar nur 16,90. Und dann? “32,90” gibt die Frau am anderen Ende eher kleinlaut zu. Ich verkneife es mir, lauthals loszulachen. Sie macht ja auch nur ihren Job.

Klopapier vom Discounter…

4.10.2009

Toilet paper :-D

Hat was, die Marke, wa? ;-)

(Bei dem Brainstorming hätte ich zu gerne Mäuschen gespielt!)

(Passt übrigens auch zum Wahlausgang. Das Produkt oder die Marke? Sucht es Euch aus!)

Sonntag wählen gehen!

25.09.2009

Am Sonntag ist Bundestagswahl und damit Deutschland eine Demokratie bleibt, sollten möglichst alle Bürger wählen gehen – und ihr Kreuz bei den demokratischen Alternativen zu den Großkoalitionären machen.

Wer schützt die Bürgerrechte in der Bundesrepublik?

15.08.2009

Es herrscht Wahlkampf und da muss vielleicht nicht jede Forderung auf die Goldwaage gelegt werden. Dennoch fällt auf, dass die Regierungsparteien das Internet offenbar als die Quelle allen Übels wahrnehmen. Ob aus der ersten Reihe oder der letzten Hinterbank: Mitglieder von CDU und SPD übertrumpfen sich geradezu mit absurden Horrorszenarien, um den Weg für die weitere Aufweichung der Bürgerrechte frei zu machen.

Udo Vetter fragt in einem sehr lesenswerten Beitrag zum Thema im Lawblog:

Würde sich ein Streifenpolizist mit an den Gartenzaun stellen und vorsorglich das Gespräch zweier Nachbarn mithören, nur wegen der entfernten Möglichkeit, dass der eine den anderen beleidigt?

Für das Internet scheint sich das manch eMail-Abhefter aus Regierungskreisen zu wünschen. Eine Orwell’sche Gedankenpolizei scheint in greifbare Nähe gerückt.

Da mit dem 27. September der Termin zur Bundestagswahl 2009 immer näher rückt, wird die Frage immer dringender, welche Partei ein Demokrat in diesem Staate wählen kann, wenn er die Grundrechte geschützt wissen will. Die Alternativen zu den Volksparteien – FDP und Grüne – stellen sich auch nicht gerade als Fels in der Brandung dar: Westerwelle kündigt bereits im Wahlkampf verklausuliert an, dass die FDP selbstverständlich einknicken wird; Die Grünen haben mit ihrem Abstimmungsverhalten bei den Zensursula-Gesetzen auch kein Rückgrat gezeigt.

“Piraten!” will ich jetzt nicht unbedingt hören.

(Irgendwie passt es, dass die OSZE zum ersten Mal Wahlbeobachter nach Deutschland schickt.)

Zensursula: Regierung erwägt Internet-Ausweis

12.08.2009

Wir zeigen mit dem Finger auf Staaten wie China, Algerien, Iran und Co.? Bald werden wir uns wünschen, wir hätten so viele Bürgerrechte wie Chinesen, Algerier, Iraner und Co.!

Unions-Politiker bringen die PR-Maschinerie in Stellung, um Otto Normalverbraucher die totale Kontrolle schmackhaft zu machen. Erwägungen, einen verfolgbaren “Internet-Ausweis” einzuführen, liegen in den Schubladen der Regierung wohl schon bereit.

Ob ich schon mal anfangen soll, Chinesisch zu lernen?!

Zensursula: FDP kündigt einknicken bei “Sicherheitsgesetzen” an

9.08.2009

Auf Interview-Tour bekräftigt Westerwelle seine wenig überraschende Koalitionsaussage “Schwarz-Gelb ohne Wenn und Aber” – und kündigt das Einknicken der FDP beim Kassieren der Bürgerrechte an. Telepolis schreibt “Offenbar als Schritt zur Union hin sagte Westerwelle, dass man zwar Bürgerrechte schützen, sich neuen Sicherheitsgesetzen aber nicht verweigern wolle” und vermutet:

Die Aussage dürfte einen in der letzten Woche an die Öffentlichkeit gelangten Wahlkampfleitfaden der FDP einiges an Nutzwert nehmen. Darin werden Jungliberale dazu angewiesen, dass sie auf den Vorwurf, dass der Grundrechtsschutz besser bei der Piratenpartei aufgehoben wäre, unter anderem entgegnen sollten, alte Koalitionszugeständnisse seien Vergangenheit und die Liberalen hätten aus Fehlern wie der Zustimmung zum Großen Lauschangriff gelernt.

Diese Spekulationen würden sich im Falle einer Schwarz-Gelben Koalition vermutlich bewahrheiten: Was Koalitionäre vor einer Wahl gerne verschweigen, sind die Zwänge einer Koalition. Also in erster Linie, dass Kompromisse gefunden werden müssen. Das beinhaltet selbstverständlich Zugeständnisse, insbesondere des Juniorpartners. Leyen hat bereits unter Beweis gestellt, dass sie äußerst beratungsresistent ist. Sie fühlt sich im Recht und verschanzt sich wie eine fanatische Kämpferin für die ach so gerechte Sache hinter ihrer auf falschen Fakten und Zahlen ruhenden Argumentationslinie – da wird die FDP nichts ausrichten, selbst wenn sie es denn wirklich wollte.

Piraten statt Nichtwählen!

6.08.2009

Da hat Wickert durchaus recht: Wer nicht wählen geht, darf sich über das Wahlergebnis nicht beschweren. Und das Beispiel der Grünen zeigt, dass politische Veränderung absolut möglich ist, in unserer vielgescholtenen und sogenannten “Parteiendemokratie“.

(Via Jaddy@Twitter)


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