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Die Straße gehört uns allen – auch Google Street View.

Sehr treffend stellt Anatol Stefanowitsch in WissensLogs fest, mit welcher berufstypischen Hypokrisie derzeit Bundespolitiker mal wieder über etwas reden, von dem sie keinen blassen Schimmer haben:

An dieser Debatte sind zunächst Politiker beteiligt, die nichts dabei finden, detaillierte Flugpassagierdaten oder Informationen über den innereuropäischen Zahlungsverkehr an die US-Geheimdienste zu schicken, die nichts dabei finden, zentralisiert erfasste lebenslang gültige Steuernummern einzuführen, die ernsthaft vorhaben, Schadsoftware auf die Rechner „verdächtiger“ Personen zu schmuggeln um deren Festplatten auszulesen, die uns biometrische Pässe aufzwingen, weil die Regierung eines anderen Landes das fordert und die in Zukunft per „De-Mail“ mit uns kommunizieren wollen und uns dafür zwingen, privaten Firmen wie United Internet oder der Telekom unsere Personalausweisdaten zu übergeben.

Insgesamt überzeugt er mit seiner Argumentation “Pro Google Street View”.

2 Kommentare zu “Die Straße gehört uns allen – auch Google Street View.”

  1. Marian sagt:

    danke!

  2. Ute sagt:

    Es wäre ja ganz einfach:

    1) Jeder will dorthin finden, was sein Ziel ist.
    2) Deswegen brauchen wir die Kartographierung der Welt.
    3) Deswegen brauchen wir Dienste wie Google Maps (bei Street View bin ich mir nicht ganz sicher.
    4) Aber auf jeden Fall müssen wir uns hier ununterbrochen weiterentwickeln, weil jeder von überall her nach überallhin finden können will.
    5) Und hier kommen die Smartphones ins Spiel und damit die Politiker, die ja acuh alle selbst Smartphones haben. Smartphones, da sie inzwischen wahnsinnig schnelles Internet unterstützen sind die neben Desktops und Notebooks inzwischen besten Zielmedien für Mapdienste, weil sowieso so schnell wie Navis und dann brauchen sie nichtmal mehr ein Extraprogramm, weil Google mit jedem Browser erreichbar ist usw. …
    6) Und eigentlich, da die Politiker alle selbst Smartphones haben und bestimmt auch diese Maps in der beschriebenen Weise damit nutzen, dürften die Politiker ja gar nichts dagegen haben oder?
    8) Na ja. Eigentlich.
    9) Weil ein Politker auch immer versucht, Stimmungen im Volk wahrzunehmen und danach seine öffentliche Meinung ausrichtet.
    10) Und dann kommt halt z.B. ein Protest gegen Google Street View auf.
    11) Ist ja auch leicht, weil: Was macht Google da genau? Was soille das? Werden da etwa einfach Menschen gefilmt usw.?

    Nun ja. Ist vielleicht ein Zirkelschluss. Aber ich habe ja angekündigt, es würde “ganz einfach” werden. =)

    Grüße, Ute

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