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Osthoff und der ominöse Autounfall

Offenbar wurde Frau Osthoff vergangene Woche von einem Auto angefahren. Dabei hat sie sich scheinbar den Arm gebrochen. Für Spiegel Online (SPON) der Stoff, aus dem Spionageverschwörungen gemacht werden. Schließlich hat heute sogar die “Bild”-Zeitung (ausgerechnet!) irgendwas spekuliert (was irgendwie eine Spezialität dieses Blattes ist, wie der aufgeklärte BILDBlog-Leser weiss). Natürlich hat “Bild” auch “einen, der Osthoff kürzlich” traf parat. Diese ominöse Person (die gibt es bei “Bild” häufiger) erzählt, die Ex-Geisel habe Angst und diese ominöse Person stellt die typischen Fragen einer Räuberpistole. SPON schreibt es brav ab. Und unsereins schüttelt mit dem Kopf.

Nein, man kann die Frau offenbar nicht in Ruhe lassen. Zu schöne Schlagzeilen zur Auflagensteigerung kann man mit ihr machen. Schön “umstritten”, schön ominös.

Natürlich hat die Frau Angst. Hey! Sie hat gerade eine Geiselhaft hinter sich!

7 Kommentare zu “Osthoff und der ominöse Autounfall”

  1. Boche sagt:

    Der Spiegel ist und bleibt nun einmal BILD-Zeitung für Linke.

  2. Jens Matheuszik sagt:

    Nö @Boche.

  3. Rayson sagt:

    Jens hat Recht: Es müsste natürlich korrekt heißen “Bild-Zeitung für Pseudointellektuelle”

  4. JC sagt:

    Weder noch.

    Wobei man bei der Online-Variante doch häufig den Eindruck hat, hier wird Masse statt Klasse angeboten.

  5. Rayson sagt:

    Weder noch? Echt? Also ich habe mir schon vor über 10 Jahren abgewöhnt, dieses arrogant-oberflächliche Magazin mit dem Willen zur Macht ernstzunehmen. Eine Masche ist, wenn man sie einmal erkannt hat, nur noch langweilig.

  6. Thorsten Botschen sagt:

    An Boche und Rayson: Macht Euch doch bitte die Mühe, den Artikel zuende zu lesen. Das einzig ominöse an dem Artikel ist der Subtitel “ominöser Unfall”. Die übrigen Passagen zitieren die Bildzeitung.
    In einem Bericht über Panikmache kann ich keine Panikmache selbst sehen. Soll heißen: Wenn BILD Spionageverschwörungen in die Welt setzt und Spiegel Online darüber berichtet, dann kann man doch dem Spiegel nicht vorwerfen sich an der reißerischen Berichterstattung über Frau Osthoff zu beteiligen.

  7. JC sagt:

    Thorsten:

    Kann man nicht? Allein die Schlagzeile ist schon reisserisch. Und niemand zwingt SPON, die Räuberpistole quasi 1:1 zu übernehmen – was für die normale Berichterstattung nicht notwendig gewesen wäre.

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