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Badische Gemütlichkeit

Manche Leute finden es bequem, das Lastschriftverfahren zu nutzen. Ist es auch, aber da ich gerne den Überblick über meine Ausgaben behalte, haben nur sehr wenige Institutionen das Recht erhalten, von meinem Konto abzubuchen. Die übrigen Rechnungen bezahle ich per Überweisung.

Manchmal führt das auch dazu, dass eine solche Rechnung auf dem Schreibtisch etwas untergeht und so fiel mir vorhin ein Schreiben meiner Versicherung in die Hand, wonach da eine Rate fällig sei. Mahnung ist noch keine da, aber verschieben will ich das nicht und schmeisse also meinen Browser an, um die Sache online zu erledigen.

Tücken der Technik: heute ist meine Bank offline. Nun gut, es regnet nicht und die Filiale ist keine fünf Fußminuten weg. Dort angekommen, gucke ich verwundert auf die Uhr: die werden doch nicht bis 14h30 Mittag machen? Nein, machen sie auch nicht. Mittwochs bleibt die Filiale neuerdings Nachmittags gleich ganz geschlossen. *ARGHHHH!*

Nun ist das ja im Badischen nichts Ungewöhnliches, dass am Mittwoch die Trottoirs bereits zur Mittagszeit hochgeklappt werden. Zumindest auf dem Land und den Außenbezirken der Städte. Aber zehn Straßenbahnminuten zur Stadtmitte… hey! seit wann lebe ich am äußeren Stadtrand?

[Ja, ich weiss. Überweisungsformulare kann man in den Briefkasten der Bank werfen. Habe ich auch getan, allerdings wollte ich – wenn ich schon hingehe – bei der Gelegenheit auch gleich die Antragsformulare für die neue, angeblich verbesserte Version ihres Online-Banking abholen, was ich nun auch schon wieder eine kleine Ewigkeit vor mir herschiebe und die alte bald abgeschaltet wird.]

11 Kommentare zu “Badische Gemütlichkeit”

  1. Sulla sagt:

    Habt ihr keine Überweisungsautomaten?
    Da kann man sogar die Überweisungen vorher ausfüllen und das wird dann einfach eingescannt… ganz selbst schreiben und korrigieren geht natürlich auch…

    Und ich dachte, ich lebe auf dem Land ;)

  2. Rayson sagt:

    Filiale? Was ist das?

  3. JC sagt:

    Sulla: Bei meiner Bank habe ich zumindest noch keine entdeckt.

    Rayson: Bist Du bei der Deutschen Bank, oder warum fragst Du? ;-)) [Die hatten hier mal vier Zweigstellen, dann wurde daraus die “Deutsche Bank 24”, dann ging das Konzept nicht auf und zwei Filialen wurden geschlossen – jetzt gibt es noch eine Hauptstelle und eine Nebenstelle, beide am Rande der überschaubaren Altstadt. Sehr sinnig.]

  4. Rayson sagt:

    @ JC

    Neenee, ich habe meine filiallose Bank bewusst gewählt ;-) Und wenn’s Internet nicht geht, geht immer noch das Telefon.

  5. JC sagt:

    Siehste, Rayson… da bin ich halt konservativ. Ich will bei Bedarf mit einem Bankangestellten aus Fleisch und Blut reden können :-)

  6. Rayson sagt:

    Jo, das würde ich auch gerne… Die sind mir nur nie begegnet. Auch dann nicht, als meine Bank Filialen hatte…

  7. JC sagt:

    Okay, dann macht ‘ne reine Online-Bank auch keinen Unterschied mehr :-)

  8. Roger sagt:

    Schon vor Jahren hatte ich den Verdacht, den falschen Beruf ergriffen zu haben. Als Bankangesteller hat man es doch nun wirklich nicht schlecht.
    (Und ich will jetzt keine Klugscheisser hören, dir mir sagen wollen, das man in einer Bank auch mehr zu tun hat, als nur zu Öffnungszeiten und das die ganze Branche von Entlassungen bedroht wird)

  9. JC sagt:

    Ich sage nur: Lehrer! ;-)

  10. Roger sagt:

    :-) Da darf ich nix dazu sagen. Meine Liebste ist das bald. Oh Gott, da kommt sie schon und liest mit. (Nicht hauen!)

  11. JC sagt:

    .oO(Ahja, er hat sie schon öfter damit aufgezogen… *g*)

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