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Die bösen Killerspiele

Die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Maria Böhmer, bekräftigt, dass das im Koalitionsvertrag festgeschriebene Verbot von Killerspielen ernst gemeint ist. Die Politik kommt mit einem merkwürdigen Zeigefinger daher, wie bei SPON nachzulesen ist:

“Gerade mit den jungen Männern, die sich in den LAN-Partys treffen” müsse man besprechen, warum es denn “gerade diese Art der Gewaltdarstellung” sein müsse, “wo ich den Gegner zerstören muss, wo Kampf die Losung ist und sonst kein anderes Konfliktlösungsmittel.”

Ich würde Frau Böhmer hier gerne fragen: Warum zieht unser Staat junge Männer nach Vollendung ihres 18. Lebensjahres zum Dienst an der Waffe heran? Ihnen wird beigebracht, wie sie andere Menschen im Konfliktfall töten können: Der Gegner muss zerstört werden, Kampf ist hier die Losung und sonst kein anderes Konfliktlösungsmittel.

Übrigens wissen Teilnehmer von LAN-Parties durchaus, dass Konflikte friedlich gelöst werden können und tun das in aller Regel auch – es wäre zumindest neu, dass sie solche Veranstaltungen mit frischen Agressionen verlassen und diese an der Bevölkerung im näheren Umkreis ausleben würden. Vielmehr packen sie irgendwann müde aber glücklich ihre Rechner wieder ein und fahren friedlich nach Hause um am nächsten Tag ihr ganz normales, friedliches Realleben fortzuführen.

Man könnte aber natürlich auch auf die Idee kommen, dass es nach dem Verbot von Killerspielen nur konsequent sei, auch Schützenvereine zu verbieten – ob das der wie ein Hund leidende Ede Stoiber seinen Parteifreunden von der CSU (die als treibende Kraft hinter der Killerspiel-Frage gilt) erfolgreich schmackhaft machen kann?

18 Kommentare zu “Die bösen Killerspiele”

  1. Schwerdtfegers Weblog » Blog Archive » Typisch sagt:

    […] Der User Harald Lau im Forum von heise.de als Stellungnahme zum geplanten Verbot von Killerspielen, welches angeblich keine populistische Forderung sein soll. Interessanterweise wird von der neuen Regierungskoalition das Training für ein richtiges Killerdasein, der so genannte Wehrdienst weder in Frage gestellt und schon gar nicht entschärft oder abgeschafft. Eben alles das übliche Blendgelaber von P’litikern — geht doch erstmal kacken! […]

  2. Roger sagt:

    Man kann es echt bald nicht mehr hören. Beckstein sagte gestern im TV, er habe selbst einmal ein solches Spiel gesehen (einmal… ein….gesehen!) und da konnte man Menschen mit einer Kettensäge töten. Tja, lieber Herr Beckstein. Das glaube ich ihnen nicht ganz. Ich bin mir ganz sicher, daß man in welchem Spiel auch immer KEINE Menschen mit ner Kettensäge bearbeiten kann. Das sind keine Menschen in diesem Spiel. Das sind Figuren, die aus mathematischen Berechnungen entstehen. Jedes normale Kind weiß das. Nur sie wissen das offensichtlich nicht.
    Weiter meinte Beckstein, er hält es auch für bedenklich, solche Spiele für 20 oder 22-jährige zugänglich zu machen.
    Nun wie auch immer. Hier geht es wieder einmal um die Frage der Realität. Während sich die Games tatsächlich immer mehr der Realität annähern, verabschieden sich die Politiker immer mehr davon.
    Ich hätte ne ganze Latte von Argumenten, warum dieser Koalittionsbeschluß Schwachsinn ist, aber es bringt ja leider nix.
    Vielleicht was aus eigener Erfahrung. Ich spiele gerne Shooter, solange sie clever gemacht sind – HL” etc. aber noch leiber Autorennen. Wenn ich also eine Stunde Need for Speed spiele, merke ich, daß mein Adrenalinpegel gestiegen ist. Das ist toll. Drum soielt man es ja auch. Wenn ich gleich danach in mein Auto steige, schaffe ich es dennoch, gestittet durch die 30er Zone zu fahren. Komisch, oder? Eigentlich müßte ich doch denken, ich kann da draußen fahren, wie in dem Spiel…

  3. Maik sagt:

    Also dann müssten Fussball-Spiele bitteschön staatlich gefördert werden. Der Argumentation nach müsste ich ja nach einer Stunde Pro Evolution Soccer Michael Ballack Konkurrenz machen können. Zumindest bin ich dann gesünder, hab ja schliesslich ne Stunde Fussball gespielt, belaste das Gesundheitssystem nicht so stark und bin Leistungsfähiger.

    Ich will jetzt also sofort eine Playstation und jede Menge Sport-Spiele auf Staatskosten!

  4. Rayson sagt:

    Eine interessante Gegenposition zu den mir doch etwas zu wohlfeilen Unbedenklichkeitsbescheinigungen, die von den Betroffenen für sich selbst ausgestellt werden, steht heute als Glosse im Feuilleton der FAZ, leider nur gegen Knete verfügbar.

    Die beiden Schlusssätze (davon der vorletzte FAZ-typisch) werden aber hoffentlich noch ohne Klageandrohung zitiert werden dürfen:

    Wenn das alles geschieht – und jeder Lehrer weiß, daß es geschieht -, dann sind sie es alle nicht gewesen: McDonald’s und Nintendo nicht, die Eltern nicht, die Schulen nicht und nicht die Universitäten, das Fernsehen nicht und nicht die Pop- und nicht die Filmindustrie, weder die Erziehungs- noch die Medienwissenschaftler, weder die Gewaltspielehersteller noch die Gewaltspielerforscher, deren Forschung dem Horror nicht nachsteht, den sie erkunden, noch auch die Gewaltglücksspielpophorrorbildwelt-Hermeneuten, denen zu jeder elektroblutigen Reizreaktionsdrecksdroge sofort wie auf Mausklick ein ästhetisches Zitat und ein kultursemiotischer Scharfsinnsgedanke einfallen. Niemand von ihnen ist’s gewesen, und alles ist ganz normal, Ballern ist folgenlos, Fernsehen auch, und die nervösen Kinder und die Schulabbrecher und die Jugendgewalt und die leseunfähigen Fünfzehnjährigen, die bringt der Storch.

  5. Tim sagt:

    Und was will uns das sagen, Rayson? Dass man komplexe Erklärungen konstruieren kann, um deviantes Verhalten zu erklären, die auch noch plausibel klingen (jaja… McDoof, Laissez-Faire-Pädagogen usw… und natürlich je nach Epoche Gewalt-Comics/Videos/Spiele), ist nichts neues. Aber was folgt daraus? Eltern verbieten?

  6. Rayson sagt:

    Was daraus folgt? Dass es ungeheuer bequem ist, Verantwortung abzuschieben mit dem Argument, dies oder jenes alleine könne unmöglich eine Ursache sein. Am besten noch verbunden mit dem Fingerzeig auf den jeweils individuell erkannten “wahren” Grund.

    Das Spielchen wird ja auch woanders zur Genüge betrieben.

  7. JC sagt:

    Rayson:

    Es geht ja hier nicht darum, 6-jährige Jungs vor Killerspielen parken zu wollen und Böhmer spricht von jungen Männern, Beckstein konkret von 20 bis 22-Jährigen.

    Es steht vollkommen außer Frage, dass Eltern ihre Kinder nicht vor der Glotze oder der Playstation parken sollten. Es steht ebenfalls außer Frage, dass Eltern in der Pflicht sind sich zu informieren, was ihre Kinder spielen wollen und hier ggf. einzugreifen.
    Das ist aber nicht der Punkt in einer Debatte um das grundsätzliche Verbot von – nicht näher definierten – Killerspielen.

    Da spielen die kleinen Jungs auf der Straße “Cowboy und Indianer”, nachdem sie in der Vorweihnachtszeit die Winnetou-Trilogie im Fernsehen gesehen haben. Sie rufen sich “Peng! Du bist tot!” zu, aber Herr Beckstein erregt sich über virtuelle Kettensägen und will Computer-Spiele verbieten.

    Killerspiele zu verbieten ersetzt kein Konzept. Das festzustellen ist keine Abschiebung von Verantwortung. In der Verantwortung stehen nunmal zuallerst Eltern, die sich nicht um ihre Kinder kümmern können oder wollen. Hier könnte man etwa mit ganztägiger Betreuung ansetzen, aber das kostet den Staat im Gegensatz zum Killerspielverbot Geld. Oder sich andere Konzepte ausdenken – das kostet im Gegensatz zum Killerverbot aber Gehirnschmalz.

    Die Gleichung “Wir verbieten Killerspiele und unsere Jugend wird schlagartig friedfertig und fleissig” wird nicht aufgehen.

  8. Tim sagt:

    Nun ist es aber auch ungeheuer bequem, Verantwortung abzuschieben mit dem Argument, dies oder jenes alleine wäre die Ursache…
    Ich gehöre selbst zwar nicht zur Ballerfraktion – außer der Agentenpersiflage “No one lives forever” habe ich jedenfalls noch keinen Shooter gespielt – aber das Spiel ist doch seit Jahrzehnten das gleiche: Erst war es das Kino, dann Comics, dann Rockmusik, dann Fernsehen, dann Video und jetzt eben Computerspiele. Die Jugend ist immer gefährdet und überlebt in aller Regel doch ganz gut. Und bei jedem neuen Medium wird die Gefahr natürlich größer, weil jedes neue Medium immer weniger kontrollierbar und immer interaktiver und immer stärker die Schranke zwischen “realem” und “nicht-realem” einreisst. Selbst wenn man der Auffassung ist, es gäbe einen Zusammenhang zwischen diesen Medien und realer Gewalt, wird man doch zugestehen müssen, dass es nicht möglich ist, ein Verbot vernünftig durchzusetzen.

  9. Tim sagt:

    Der letzte Satz gefellt mir besonders gut :-)

    fordert der Parteifreund Thomas Jarzombek überspitzt ein “Elternverbot statt Computerspieleverbot”. Der Beauftragte der CDU-Fraktion im NRW-Landtag für Neue Medien meint, es sei absurd, “dass Verbote von Spielen gefordert werden, die bereits vor Marktstart mit dem Rating USK18 belegt oder gleich indiziert wurden”.
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    “Die Gewaltbereitschaft bei Kindern und Jugendlichen wird da geschürt, wo Kinder sich selbst am Computer überlassen werden und niemand da ist, der die im Spiel entstandenen Emotionen auffängt”, erläutert Jarzombek. Er fordert daher: “Man sollte besser solche Eltern statt der Spiele verbieten.” Die Spiele-Branche habe den Jugendschutz “hervorragend organisiert und sollte dafür auch Lob empfangen”. Der CDU-Politiker vermutet, der Bund solle nach Ansicht einiger Politiker weitere Länderaufgaben übernehmen. “Die Bundesländer haben in der Vergangenheit erfolgreich im Jugendschutz gearbeitet. Das lassen wir uns nicht von Bundespolitikern der zweiten oder dritten Garnitur schlechtreden.”

    quelle: heise.de

  10. Rayson sagt:

    Killerspiele zu verbieten ersetzt kein Konzept.

    Das ist wohl so, und ich gebe dir auch Recht, wenn du das als Aktionismus ansiehst. Der das Problem zwar nicht löst, aber wenigstens darauf hinweist, dass es eins gibt und dass auch die Art jugendlicher Freizeitgestaltung heute damit zu tun haben könnte.

    Ich halte übrigens das klassische “Cowboy und Indianer” für etwas qualitativ völlig Anderes als einen blutigen Ego-Shooter, sowohl was das Medium als auch die Art der Teilnahme der Spieler und die dort abgerufenen Fähigkeiten betrifft.

    Ich bin kein Experte auf diesem Gebiet. Das sind die Kontrahenten dieser Auseinandersetzung aber meines Erachtens auch nicht. Was ich mir wünschte, wäre, dass über diese Debatte eine grundlegendere Diskussion in Gang käme, die dann etwas mehr würde als symbolischer Aktionismus auf der einen und das Aufheulen, weil buchstäblich jemand einem das Spielzeug wegnehmen will, auf der anderen Seite.

    Die von mir zitierte Glosse sehe ich als einen Schritt dahin.

    Ich habe von dem Interview der Unions-Politikerin Böhmer übrigens nicht den Eindruck, als ob sich da jemand auf einem Kreuzzug befindet. Ich lese darin eher eine gewisse Hilflosigkeit, mit erkennbaren Fehlentwicklungen angemessen umzugehen. Die Frau scheint sich als Politikerin in der Pflicht zu sehen, etwas zu tun, und greift dabei dann auf bereits bekannte Instrumente zurück. Das Echo, das ihr auf Gamerseite entgegenschallt, ist aber leider auch nicht gerade geeignet, den Eindruck zu erzeugen, die Beschäftigung mit solchen Spielen habe keine Auswirkungen auf die soziale Intelligenz…

    Becksteins Gerede verstehe ich allerdings nicht. Plädiert der Mann dafür, die Volljährigkeitsgrenze wieder nach oben zu setzen oder will er eine Art “Volljährigkeit light” einführen, die erst dann endet, wenn sich der ehemals linke Jugendliche von den segensreichen Taten der CSU hat überzeugen lassen?

  11. Rayson sagt:

    Die Jugend ist immer gefährdet und überlebt in aller Regel doch ganz gut.

    Das kommt darauf an, von welcher Jugend du redest. Für einen nicht sehr kleinen Teil der in Deutschland lebenden Jugendlichen würde ich diesen Satz klar verneinen, und das Problem pflanzt sich im wahrsten Sinn des Wortes fort.

  12. Tim sagt:

    @rayson
    das meine ich rein bezogen auf die von medien ausgehenden gefahren.
    selbst frau böhmer gibt ja zu, dass es sich z.B. bei den randalen in frankreich um gänzlich andere ursachenkonstellationen handelt. eine gewisse perspektivlosigkeit bei vielen jugendlichen wird man mit einem killerspielverbot nicht in griff bekommen. den nächsten robert s. wird man damit auch nicht vermeiden helfen.

  13. JC sagt:

    Rayson:

    Wie Tim schon sagt: immer wenn es ein neues Medium gibt, wird es für die Probleme der Gesellschaft verantwortlich gemacht. Und wie Du selbst siehst, tendiert die Politik dazu, dem hilflos mit alten Instrumenten zu reagieren – von denen man zwar weiss, dass sie keinesfalls effektiv sind, die sich aber am Stammtisch gut verkaufen lassen.

  14. Rayson sagt:

    @Tim

    Ich weiß nicht. Wäre der auch ohne seine Computerspielerfahrung so vorgegangen?

    Genau das ist doch der Punkt, den ich von Anfang an versuche hier zu vertreten: Allein durch die “Killerspiele” wird niemand selbst zum Killer. Aber in bestimmten Konstellation können sie den entscheidenden Unterschied ausmachen. Dann ist die Frage: Nehme ich das zum Anlass, diesen kleinen Teilaspekt mit einem (wie auch immer durchsetzbaren) Verbot zu belegen, oder verweise ich souverän auf die nicht falsche Erkenntnis, dass alles ja ausschließlich im großen Zusammenhang gesehen werden müsse und die “wahren” Ursachen ganz woanders lägen? Und nehme, wohl wissend, dass die Wahrscheinlichkeit, den ganzen Gesamtzusammenhang staatlich befriedigend gelöst zu bekommen, äußerst gering ist, in Kauf, dann lieber NICHTS zu tun?

  15. Tim sagt:

    @rayson
    Genau das ist der springende Punkt: Welchen Punkt, der in bestimmten Konstellationen den Unterschied machen kann, sollte man staatlich sanktionieren. Und hier sieht man die ganze Verlogenheit der Debatte: Ich sage nur Schützenvereine…

  16. Rayson sagt:

    Eben. Anfangen muss man immer woanders.

  17. back2frog sagt:

    killerspiele sind vielmehr zeitkillerspiele …

  18. BigMJ sagt:

    Trotz all der Diskussionen um killerspiele fehlt mir einwas:
    nämlich objektivität. Natürlich kann man gut eine politische Verdrängungslinie mit Vorurteilen zu fahren, doch wer vertritt die Spieler? Wer vertritt diese kleine, psychopathische, mordlüsterne Gruppe derer, die, Tag für Tag mit “Killerspielen” den Horizont ihrer gewalttätigen Psyche erweiternd, die Gesellschaft aufs schärfste gefährden?
    Wer vertritt uns arme Binärcode-Mörder? Wir brauchen doch schließlich hilfe, schließlich haben wir schon längst den Bezug zur Realität verloren und denken nur noch den ganzen Tag an Mord und Blut und Gewalt.
    Und wieso sehe ich nie eine Zahl, wie viele dieser Spiele verkauft werden?
    Das hat einen Grund. Denn dann würde klar werden, dass es sich bei den Konsumenten von “Killerspielen” (was ist das überhaupt für ein Wort? steht das im Duden?) nicht um eine krankhafte, höchst gefährliche, wehrkraftzersetzende Randgruppe handelt, sondern um ganz normale Leute, die nur die ihnen durch die Demokratie gegebene Freiheit nutzen.
    “Killerspiele” sind kein Hauptfaktor für Psycho-Amokläufer.
    Nicht zu bestreiten ist, dass diese Spiele eine Mitursache für solches abnormes Verhalten sein können, zu denen man auch Fernsehen, schulisches und familiäres Umfeld, Drogen, Psychosen, Bücher, etc gezählt werden kann.
    Warum aber schießt man sich auf Computerspiele ein?
    Weil die Spieler keine politisch wirksame Lobby haben und sich nicht wehren können. Sie sind ausgeliefert der politischen Willkür einer Hand voll Politikern, die durch Vorurteile und Subjektivität geblendet sind.

    Es ist weder demokratisch noch gerecht, eine Gruppe von Menschen zu kriminalisieren und in der Öffentlichkeit als potentielle Mörder abzustempeln, nur um von den Wahren Ursachen und Problemen abzulenken, die weitaus schwerer zu bekämpfen sind als durch ein simples, undemokratisches, totalitäres und nazihaftes Verbot.
    Aber vielleicht reicht es schon als Grund aus, Computerspiele zu verbieten, wenn sich dadurch einige dumme, naive und spiessige über-vierziger sicherer vor Amokläufern fühlen.

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