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Der Mond schien helle…

Halbmond am Abend

Celui qui, après avoir été négligent, devient vigilant, illumine la terre comme la lune émergeant des nuées.
(Bouddha)

(Aus der Zitatesammlung von Évène.fr)

7 Kommentare zu “Der Mond schien helle…”

  1. Morrison sagt:

    Dunkel wars, der Mond schien helle, als ein Auto blitzeschnelle langsam um die Ecke fuhr…

  2. soulreaper sagt:

    Dunkel war’s, der Mond schien helle,
    schneebedeckt die grüne Flur.
    Als ein Wagen blitzesschnelle
    langsam um die runde Ecke fuhr.

    Drinnen saßen stehend Leute,
    schweigend ins Gespräch vertieft,
    als ein totgeschossener Hase
    auf der Sandbank Schlittschuh lief.

    Und auf einer roten Bank,
    die blau angestrichen war,
    saß ein blondgelockter Knabe
    mit kohlrabenschwarzem Haar.

    Neben ihm ‘ne alte Schachtel,
    zählte kaum erst sechzehn Jahr,
    kaute eine Buttersemmel,
    die mit Schmalz bestrichen war.

    Droben auf dem Apfelbaume,
    der sehr süße Birnen trug,
    hing des Frühlings letzte Pflaume,
    und an Nüssen noch genug.

    Von der regennassen Straße
    wirbelte der Staub empor.
    Und ein Junge bei der Hitze
    mächtig an den Ohren fror.

    Beide Hände in den Taschen.
    hielt er sich die Augen zu.
    Denn er konnte nicht ertragen,
    wie nach Veilchen roch die Kuh.

    Holder Engel, süßer Bengel,
    furchtbar liebes Trampeltier.
    Du hast Augen wie Sardellen,
    alle Ochsen gleichen Dir.

    *gggg*

  3. JC sagt:

    Welch liebliches Gedicht =)

  4. soulreaper sagt:

    Nette Schreibweise ;)

  5. JC sagt:

    soulreaper: :-P

  6. Stefan sagt:

    ähemm, kleine Ergänzung zum Nonsensgedicht:

    Stockdunkel war’s,…
    …der Mond schien helle, schneebedeckt die grüne Flur,
    als ein Auto blitzesschnelle langsam um die Ecke fuhr.

    Drinnen saßen stehend Leute schweigend ins Gespräch vertieft,
    als ein totgeschossner Hase auf der Sandbank Schlittschuh lief.

    Und der Wagen fuhr im Trabe rückwärts einen Berg hinauf,
    droben zog ein alter Rabe grade eine Turmuhr auf.

    Ringsumher herrscht tiefes Schweigen und mit fürchterlichem Krach,
    spielen in des Grases Zweigen zwei Kamele lautlos Schach.

    Und auf einer roten Bank, die blau angestrichen war,
    saß ein blondgelockter Jüngling mit kohlrabenschwarzem Haar.

    Neben ihm ne alte Schrulle, die kaum siebzehn Jahre war,
    in der Hand ne Butterstulle, die mit Schmalz bestrichen war.

    Oben auf dem Apfelbaume, der sehr süße Birnen trug,
    hing des Frühlings letzte Pflaume und an Nüssen noch genug.

    Von der regennassen Straße wirbelte der Staub empor,
    und ein Junge bei der Hitze mächtig an den Ohren fror.

    Beide Hände in den Taschen hielt er sich die Augen zu.
    Denn er konnte nicht ertragen, wie nach Veilchen roch die Kuh.

    Und zwei Fische liefen munter durch das blaue Kornfeld hin.
    Endlich ging die Sonne unter und der graue Tag erschien.

    Holder Engel, süßer Bengel, furchtbar liebes Trampeltier.
    Du hast Augen wie Sardellen, alle Ochsen gleichen Dir.

    Dies Gedicht schrieb Wolfgang Goethe Abends in der Morgenröte,
    als er auf dem Nachttopf saß und die Morgenzeitung las…

    Grüße von Stefan.

  7. JC sagt:

    Hehehe, auch sehr nett :-)

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