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Warum das mit der deutschen Bürokratie nicht klappt…

… kann eindrucksvoll in diesem Geprächsprotokoll nachgelesen werden. Nein, das ist kein Cabaret, das ist das echte Leben in Deutschland. Im Jahre des Herrn 2006. Das Protokoll beschreibt den Versuch, der Mitarbeiterin einer deutschen Behörde die Bearbeitung eines Vorgangs durch Zusendung aller relevanten Unterlagen per e-Mail zu erleichtern. Lesen!

5 Kommentare zu “Warum das mit der deutschen Bürokratie nicht klappt…”

  1. Diana sagt:

    Ein Wunder, dass sie nicht verlangen, es per Brieftaube zu senden oder in Stein gemeißelt wie einst bei den Römern… *hust*
    Und… wie kommt ein eingescanntes Fax denn dann zu ihr? Wohl auch auf elektronischem Wege… Beamtenlogik…

  2. Jens Matheuszik sagt:

    Tststs… mal bitte nicht so böse zu den Beamten sein. Die meisten werden darin nicht mal irgendwie geschult und wenn die da schon vor Erfindung des Bildschirmtextes waren, dann kann man sowas nicht unbedingt als “gegeben” voraussetzen. Außerdem gibt es immer wieder Sachen, die man (die moderne Bildbearbeitung läßt grüßen) lieber nicht als Fax/Mail sondern nur als Original akzeptiert.

  3. JC sagt:

    Sorry Jens. Aber mich hat auch niemand darin geschult, eMails zu empfangen und angehängte PDFs öffnen. Und natürlich kann der Bürger es als gegeben voraussetzen, dass auch in Behörden Standard-Kommunikationsformen Einzug erhalten haben – zumal gerade die eMail ja im Jahre 2006 nun nicht mehr wirklich ein revolutionär neues Medium ist. Um bei Dianas Beispiel zu bleiben: sonst muss ich meinen Briefverkehr mit dem Amt demnächst auf Steintafeln umstellen, weil niemand auf dem Amt weiss, wie man ein Kuvert öffnet ;)

    [Hey… Meine Umsatzsteuer muss ich sogar per Internet mit dem FA abwickeln!]

    Und wg. Fälschungssicherheit: das stand in Zuckers Erlebnis ja nicht zur Debatte. Ein Fax akzeptiert die Dame vom Amt im konkreten Fall ja. Also müsste sie auch mit einer Mail vorlieb nehmen können.

  4. Zucker sagt:

    Danke Hase, Du bringst es auf den Punkt.

  5. Jens Matheuszik sagt:

    @JC:
    Naja, ich kenn jetzt nicht die konkrete Behörde und den konkreten Grund für diese Haltung dort.
    *MIR* persönlich ist es egal wie ich etwas bekomme, was ich benötige. Ob per Telefax, Brief oder per eMail – mir ist alles recht. ;)

    Bei uns ist das dennoch eher unüblich – ich sag lieber nicht was mit eMails passiert. ;)

    Nichtsdestotrotz kommen bei uns so häufig eMails nicht vor, eben weil wir meistens Sachen anfordern die direkten Einfluss auf die zu zahlenden Leistungen haben und dann ist die Fälschungssicherheit notwendig. Inzwischen ist es bei uns sogar so, dass wir bei ausländischen Unterlagen IMMER unsere eigenen Übersetzer in Anspruch nehmen, da es da schon Mißbrauch gegeben hat.

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