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Endlich wieder richtigen Kaffee trinken!

Endlich wieder!Meine alte Jura hatte sich vor einer guten Weile verabschiedet und mir fehlte der Kaffee aus so einer Maschine deutlich. Aber ich wollte nicht mehr so ein wartungsunfreundliches Gerät, welches trotz hohem Preis eine verhältnismäßig kurze Lebensdauer hat.

Sehr gut gefällt mir das Konzept meiner neuen Maschine von De Longhi – die Technik teilt man sich offenbar mit Saeco und Gaggia: die Brühgruppe ist herausnehmbar und somit gut zu reinigen bzw. im Wartungsfall leicht zu tauschen. Weniger gut gefielen mir die Preise. Stolze 700 bis 800 Euro soll so ein Gerät kosten. Auch die baugleiche Maschine von Privileg (Quelle) ist nicht wirklich günstiger. Und dann fand ich einen Versender, der diese Maschine für unter 450 Euro anbot. Ist doch ein Wort, oder? Jedenfalls konnte mich die Vernunft jetzt nicht mehr bremsen und die Sucht setzte sich durch.

(Vom Ausprobieren der verschiedenen Einstellungen holte ich mir heute auch gleich einen fetten Koffein-Flash *g*)

14 Kommentare zu “Endlich wieder richtigen Kaffee trinken!”

  1. Rayson sagt:

    Huch, Jura mit kurzer Lebensdauer? Ich hab son Teil.. Wie lange hat deine denn gehalten?

  2. JC sagt:

    Zwei Wartungszyklen. Das sind bei meinem Konsum so etwa 4 Jahre. Problem: die Brühgruppe ist fest im Gerät verschraubt (und das Gerät ist so gesichert, dass man – eigentlich – nur mit Spezialwerkzeug ran kommt). In der Brühgruppe sind zwei Gummidichtungen, die natürlich nicht ewig und drei Tage halten. Um genau zu sein, halten sie im Schnitt offenbar 2000-2500 Kaffeebezüge. Danach ist (offiziell) der Tausch der gesamten Brühgruppe beim Service fällig.

    Kann man auch alles selber reparieren, mit etwas technischem Geschick, Anleitung aus dem Netz und Ersatzteilen gar kein Problem. Das hilft aber nicht über zig Plastikteile hinweg, die nicht auf lange Haltbarkeit angelegt sind. So etwa unter anderem Plastikgewinde… Du verstehst? ;)

  3. Rayson sagt:

    Ok, schon ausgeklinkt und im Geiste eine Rückstellung gebildet :-(

  4. JC sagt:

    Ja, wie jetzt? Hattest Du allen Ernstes geglaubt, man könne heute in den Laden gehen und irgendein Gerät kaufen, das dann (fast) ein ganzes Menschenleben hält? Das wäre aber schlecht für die Wirtschaft… man stelle sich vor, Waschmaschinen die – wie die meiner Oma – dreissig Jahre ohne Wartung Wäsche waschen. Das wäre der Untergang! ;)

    Siehe dazu auch hier ;)

  5. Rayson sagt:

    Schlecht für “die” Wirtschaft bestimmt nicht. Wir wollen doch nicht auf die berühmte “Broken Window Fallacy” (im dir sicher viel zugänglicheren Original “la vitre cassée”) hereinfallen?

  6. Roger sagt:

    Ich bin mit meiner Senseo ganz zufrieden. Natürlich wäre eine Jura oder gar diese DeLonghi noch geiler. Aber da dein Blog ja viel mehr Geld einbringen würde, als meiner (wie ich schonaml erwähnte) muß es halt die Kleine tun. :-)

  7. JC sagt:

    Roger: Hmmm… Gerade dann solltest Du Dir aber eine “richtige” Maschine zulegen: kosten diese Kaffee-Pads nicht auf lange Sicht gesehen ein Vermögen? Ich hatte mir so ein Senseo-Dingens ja auch überlegt: aber dann wäre ich an einen Kaffeehersteller gebunden – und die lassen sich diese Portionen ja nahezu vergolden *find*

    =)

    Rayson: Naja, wie ernst ich das meinte, kannst Du Dir ja denken ;) Aber danke für den Link!
    [Neben der Geschichte mit dem kaputten Fenster vs. dem neu besohlten Schuh: Wenn ich mit der Kaffeemaschine eines Herstellers nicht zufrieden bin, ist das schlecht für ihn: weil ich mir die nächste bei der Konkurrenz kaufe.]

  8. Rayson sagt:

    @Roger

    Ich kann vor diesen neumodischen Pads auch nur warnen: Das ist das Polaroid- oder auch Handy-Prinzip. Hardware unter Kosten verticken und sich dann an den Nutzungskosten eine goldene Nase verdienen. Neulich hatte ich sogar das Angebot eines Handy-Vertrags im Briefkasten, in dem ich so eine Pad-Maschine “kostenlos” dazubekommen hätte – zwei Produkte, ein Marketingprinzip, ein Vertriebsweg.

    @JC

    “Wenn ich mit der Kaffeemaschine eines Herstellers nicht zufrieden bin, ist das schlecht für ihn: weil ich mir die nächste bei der Konkurrenz kaufe.”

    Q.e.d. ;-)

  9. Roger sagt:

    Ich bin kein Harcore Kaffe Trinker. Darum hielt ich ne professionelle Maschine nicht für nötig. Es gibt mittlerweile auch Altnativpads, die etwas günstiger sind. So zahle ich auch nur etwa 2,50 in drei Wochen für Kaffee. Aber im Prinzip stimmt es schon – es ist wie mit den Druckern, die weit unter Preis verkauft werden, damit man die Tinte dazu teuer verscherbeln kann. Man muß halt vorher überlegen, wie oft man solch eine Maschine braucht.

  10. back2frog sagt:

    die maschine ist geil, jc! :O)

    ich trink trotz allem meinen filterkaffee *hehe*

  11. JC sagt:

    back2frog:
    Sei Dir unbenommen ;) Ich möchte diese Variante einfach nicht mehr missen =)

    Roger
    Jo… der Bruder meiner Freundin war ganz stolz über den billigen Drucker von Lexmark… bis er merkte, dass die erste Tintenneubefüllung mehr kostet als der ganze Drucker ;)
    Aber zur Senseo-Maschine: Klar, wenn man nicht täglich mehrere Tassen Kaffee verdrückt, haben auch diese Teile eine gewisse Berechtigung.

    Rayson:
    Eben =)

  12. back2frog sagt:

    @jc
    aber auch nur deshalb, weil ich einen unheimlichen maschinenverschleiß hätte – da ist meine simple kaffeemaschine viel leichter nachzukaufen, wenn sie mal putt geht (was sie noch immer nicht tun mag *g*)

  13. JC sagt:

    Naja… so ne normale Kaffeemaschine ist ja ausser Konkurrenz, weil ohne Verschleissteile – wenn man die Glaskanne ned runterschmeisst und hin und wieder entkalkt, hält sowas ja ewig.

  14. Coram Publico » Blog Archive » “De Longhi in Freiburg reparieren” sagt:

    […] etwa 3,5 Jahren war bei meiner Magnifica Rapid Cappucino die erste Reparatur […]

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