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Die 30-Minuten Unterschrift

NotariatDa brauche ich also eine beglaubigte Unterschrift. Notariell beglaubigt. Meine Unterschrift.

Der Vorgang ist banal: ich muss sie in Anwesenheit eines Notars leisten und er bestätigt, dass auch wirklich ich unterschrieben habe. Das dauert keine fünf Minuten.

Theoretisch.

Praktisch dauert es eine halbe Stunde. Selbst, wenn man pünktlich um 8h30 zur Öffnung des Notariats erscheint:

Zunächst geht man zur Empfangsdame. Die überträgt die Daten aus dem Personalausweis in ihren Rechner. Weiter geht es im Vorzimmer des zuständigen Notars. Hier legt man erneut den Ausweis vor und wartet, bis der Herr Notar Zeit hat. Ist das dann endlich der Fall, unterschreibt man das mitgebrachte Schreiben vor seinen Augen. Und dann wartet man, bis die Sekretärin die Bestätigung ausdruckt, ihn seinerseits unterschreiben läßt und von dem ganzen Papierkram noch eine Kopie anfertigt (das ist immerhin Service *g*). Und schwupps sind 30 Minuten vergangen.

Rechnung kommt per Post.

7 Kommentare zu “Die 30-Minuten Unterschrift”

  1. Rayson sagt:

    In Karlsruhe geht das etwas schneller. Hatte ich heute nämlich auch machen müssen ;-)

    Witzig übrigens die badische Spezialität mit den verbeamteten Notaren.

  2. Mela sagt:

    Wozu braucht man eine beglaubigte Unterschrift?

  3. JC sagt:

    Rayson: Wobei das m. E. nicht das dümmste ist, verbeamtete Notare. Ist das wirklich eine badische Spezialität? Ich dachte, das sei in Ba-Wü und Bayern so?

    Mela: Zum Beispiel, wenn ein Erbpachtvertrag geändert wird.

  4. Rayson sagt:

    @JC

    In Württemberg (OLG Stuttgart) gibt es beides, im Bereich des OLG Karlsruhe (Baden) aber nur die Beamten, die lt. Wikipedia außerhalb Ba-Wüs generell nicht anzutreffen sind.

    @Mela

    Oder für eine Sitzverlegung einer im Handelsregister eingetragenen Firma.

  5. JC sagt:

    Ahja… dann dachte ich wohl offenkundig falsch :)

  6. Thomas sagt:

    Und was kostet so etwas ? geht das nicht auch im Rathaus ? Kosten ?
    Sie braucht man auch um eine e.V zu machen.

  7. JC sagt:

    Wenn die Unterschrift notariell beglaubigt werden muss, geht es nur beim Notar. Was es kostet, weiß ich nicht mehr. Lässt sich bestimmt mit Google recherchieren, das richtet sich ja sicher nach irgendeiner Gebührenordnung.

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